Eiswette

Die Tradition „Eiswette von 1829 zu Bremen“

 

Im November 1828 disputierte eine Gilde ehrbarer Kaufleute im Bremer Ratskeller darüber, ob die Weser wohl im Januar für die Schifffahrt eisfrei sein würde.

 

Über diese Frage, ob „se geiht oder steiht“, wurde schließlich eine Wette abgeschlossen. Um Mitternacht des Dreikönigstages, begab sich dann eine Kommission mit ausdrücklicher Genehmigung des Rates vor die Tore der Stadt und machte in Anwesenheit eines hochwohllöblichen Notarius die erforderliche Feststellung, ob ein Schneiderlein mit einem heißen Bügeleisen trockenen Fußes über die Weser gehen könne. Die Verlierer der Wette mussten für die anderen „einen austun“.

 

Daraus bildete sich die Gemeinschaft „Eiswette von 1829“, die seither im Januar nach der zeremoniellen Austragung der Wette zu einem geselligen Essen zusammenkommt.

 

Die besondere Tradition der Bremer Eiswettprobe findet noch heute jedes Jahr am Dreikönigstag, dem 6. Januar statt.

Schlag 12 beginnt die „Probe“ am Punkendeich (Osterdeich in der Nähe vom Sielwall) mit den folgenden Mitwirkenden: Der 99 Pfund schwere Schneider, die Könige aus dem Morgenland sowie der Notarius publicus, der Medicus publicus, der Präsident der Eiswette, das Eiswettpräsidium und die Novizen.

 

Bremer und Buten-Bremer können alljährig diesem öffentlichen Spektakel beiwohnen.

 

Traditionell wird der Eiswettschnaps „Eiswette von 1829“ ausgeschenkt.

Die Alte Mackenstedter Kornbrennerei produziert den besonderen Korn seit 2010 speziell für die Bremer Eiswette im Januar.

 

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